Dresden-Banjul-Organisation (NGO A119 in Gambia)
 

 

 

 

 

Projektbeschreibung:

 

Am 3. April 2009 wurde die erste Armenspeisung in Gambia durch die DBO gegründet. Angefangen haben wir mit 50 Portionen Domoda - ein sehr kalorienreiches afrikanisches Gericht mit Fleisch, Gemüse, Erdnusssoße und Reis. Dazu gab es frische Melonen und Papaya sowie Mineralwasser und gespendete Softdrinks der JulBrew Brauerei. Diese wunderbare Aktion, die vor der Kairaba-Moschee dankbar von den ärmsten der Armen angenommen wurde, soll weiter ausgebaut werden. Gekocht wird in der Restaurantküche "Blue Kitchen" in Fajara. Übrigens gehört dieses Restaurant mit zur DBO und wurde in Zuge der Armenspeisung und der Rallye-Welcomeparty im März eröffnet. Mit jedem Essen und jedem Getränk, dass die Gäste am Abend verzehren, sponsern sie die Armenspeisung mit. Wir werden jetzt mal ordentlich die Werbetrommel für die "Blue Kitchen" rühren, denn je höher der Umsatz ist, um so mehr können wir an Spendenessen verteilen.

 

gekocht wird im "Blue Kitchen"

 

Fischbällchen mit Gemüse, Sauce und
Reis - einzeln portioniert

 

vor der Moschee werden die Portionen verteilt

 

vor allem Frauen und Kinder sitzen dort und warten auf milde Gaben

 

 

das unerwartete Essen schmeckt und macht satt

 

1. 1. 2015

Die Armenspeisung geht jetzt ins sechste Jahr und wir haben im vergangenen Jahr jeden Mittwoch und Donnerstag insgesamt 18.233 Portionen im Wert von 1.549.805 Dalasis, umgerechnet 27.675 Euro, in Krankenhäusern verteilt. Das Geld haben wir, bis auf einige Barspenden, im Restaurant "Blue Kitchen" erwirtschaftet.

 

Hier die neuesten Bilder zum Projekt:

 

 

 

 

Zubereitung der  Sandwiches im Restaurant "Blue Kitchen"

 

 

 

 

 

 

 

Weissbrot gefüllt mit Salat, Gurken, Tomaten, Kartoffel-Eier-Salat oder Kartoffel-Sardinen-Salat

 

  

 

 

Früchte der Saison (Melone, Papaya, Orrangen, Bananen), verpackt in hygienische Einzelverpackungen

 

 

 

 

 

 Transport in Kisten, abgezählt für jedes Krankenhaus. Dazu bekommen die Patienten Softdrinks und Mineralwasser

 

 

 

 

 

Mustapha wird die Essensportionen an die Krankenhäuser verteilen

 

 

Hier im Sukuta Health Center

 

 

Junge Mutter mit neugeborenem Kind. Mustapha sieht gleich, dass sie eine Jolla ist, wie er selbst. Das freut ihn natürlich besonders. Weiter unten ist noch ein Foto von Ihr. Eine der Patientinnen, die von unserer Essensspende profitieren

 

 

ein weiterer Einblick in das Yahya Jammeh Foundation Hospital in Bundung. Diese Mutter betreut ihr Kind und schläft nachts mit dem Mädchen im selben Bett. Das Essen ist in diesem Moment sehr willkommen für beide

 

 

 

 

 

ein weiteres Neugeborenes im Hospital in Bundung. In der Regel bleiben die Frauen nur ein paar Stunden nach der Entbindung im Krankenhaus.
Wenn viel los ist, teilen sich schon mal zwei Frauen ein Bett

 

 


Diese Frau hat von uns noch eine kleine Spende für ihr Baby bekommen. Zum Dank dafür, dass sie sich fotografieren lassen hat

 

 

 

Krankenhaus auf afrikanisch. Oben hängen die Moskitonetze unten bunte Decken und Kleider. Die Patienten bekommen keine Nachtwäsche gestellt. Jede hat an sich, was sie mitbringt

 

 

 

Noch ein Blick in den Schlafsaal der Entbindungsstation in Bundung

 

 

 

Junge, stolze Mütter, alle Babys geboren am 1.1.2015

 

 

Hier oben ein Mädchen

 

 

Dieser Junge soll mal Heinz heissen, wie Heinz Bormann, Vorsitzenden der DBO.
Was für eine Ehre. Die Kinder bekommen in Gambia erst ein paar Tage später während einer Naming Ceremony ihren Namen. Dabei ist es Tradition, dass die Eltern ihre Verwandten und Bekannten (...und das sind viele!) einladen und bewirten, was manche quasi in den Ruin treibt, denn da werden schon mal paar Schafe geschlachtet und das kostet!

 

 

ein kleines Mädchen mit seiner jungen Mutter

 

 

 

 

Jolla Frau mit ihrem Jungen

  

 

 

Mädchen mit Blutarmut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nachrichten:

 

 

 

 

 

Die Armenspeisung geht weiter. Wir versorgen Krankenhäuser mit Essen für die Patienten, was in unserem Restaurant "Blue Kitchen" zubereitet wird. Dazu wieder einmal ein paar neue Fotos:

 

 


Sandwiches für die Armenspeisung werden vorbereitet

 

 

 

 

 

Juni 2011:

 

 

April09: 1026 Portionen Kosten 65570 Dalassis

 

 

Mai 09: 1457 Portionen Kosten 91120 Dalassis

 

 

Juni 09: 1342 Portionen Kosten 83580 Dalassis

 

 

Juli 09: 1800 Portionen Kosten 112500 Dallassis

 

 

August 09: 1020 Portionen Kosten 63900 Dalassis

 

 

Totale Kosten bisher bei 60 Dalassis pro Portion (reine Kosten ohne Transport)

 

 

 

 

 

416 670 Dalassis

 

 

Der Dalassi steht im Kurs zum Euro zur Zeit bei 1:40, was bedeutet, die entstandenen Aufwendungen betragen ca. 10.400 Euro

 

 

Die Tendenz ist weiter steigend. Im Moment ist es etwas weniger, da die Schulen geschlossen sind und die Moschee, laut neuem Gesetz, nicht mehr von "Bettlern" belagert werden darf. Das heißt für uns, dass wir am Freitag (dem heiligen Tag der Muslime) nicht mehr an die Kairaba-Moschee fahren können, um dort die Bedürftigen, vor allem Frauen und kleine Kinder, mit Essen zu versorgen.

Dafür kochen wir jetzt mehr für das Healthcenter in Brikama. Wir arbeiten dort speziell mit der NGO "Hands on care" zusammen, die sich hauptsächlich um Aidskranke und andere unheilbare Patienten kümmert.

 

 

Das Yahya Jammeh Hospital in Bundung ist ebenfalls total überbelegt (es ist Malariazeit in Gambia), daher liefern wir auch nach dort ungefähr je 60 Portionen am Mittwoch und Donnerstag.

 

 

Da es gerade Regenzeit in Gambia ist, haben wir natürlich auch weniger Gäste im "Blue Kitchen", dem Restaurant, aus dessen Umsatz wir die Armenspeisung hauptsächlich finanzieren, so dass wir inzwischen Privatgelder in das Projekt mit fließen lassen. Es war uns aber ein ganz besonderes Anliegen, das Restaurant in der "kritischen" Nebensaison geöffnet zu lassen, da es sich inzwischen zu einer festen Größe unter den Gästen herumgesprochen hat. Die meisten Besucher wohnen in der Umgebung des Restaurants, welches sich im eher noblen Botschaftsviertel Fajara befindet. Außerdem wollten wir die Armenspeisung in der Regenzeit nicht einschlafen lassen, denn gerade jetzt gibt es in den Krankenhäusern viele Patienten mit schweren Krankheiten

 

 

Juli 2009:

Wir verteilen inzwischen seit einem Monat auch Essen an die Kinder der Ceesay Nursery School, da es dort kein Schulessen gibt. Die Kinder sind so dankbar und singen uns immer zur Begrüßung ein Lied, dass es uns eine Freude ist, jeden Mittwoch und Donnerstag dort hin zu fahren. Gern würden wir den Mädchen und Jungen jeden Tag ein warmes Essen servieren, aber bis jetzt sind unsere Mittel noch begrenzt. Wir hoffen in Zukunft auf Spenden. Die Ceesay School ist ja auch eines unserer großen Bauprojekte (s.u. Projekte Ceesay Nursery School), und der Neubau ist bald fertig. Zur Zeit wird am Innenausbau gearbeitet.

 

 

Essenverteilung in der Ceesay School

 

 

Mittwoch und Donnerstag gibt es Essen von der DBO für die 4-6 Jährigen

 

 

auch ein Krankenhaus in Brikama bekommt unser Essen für
die Patienten

 

 

3.Mai 2009:

Die Armenspeisung wächst und wir sind inzwischen jeden Freitag Mittag vor der Moschee und zwei Mal in der Woche im Krankenhaus in Bundum, um dort Patienten mit einer warmen Mahlzeit, sowie Früchten und Getränken zu versorgen. Das Hospital hat 36 Betten und wird zur Zeit erweitert. Die meisten Menschen müssen sich ein Bett mit jemand Fremden teilen.
Das Krankenhaus hat eine Geburtsstation, auf der bis zu 40! Babys am Tag das Licht der Welt erblicken und die Mütter - teilweise ohne Familie, und aus umliegenden Ländern weit gereist - bekommen kein Essen, da das Krankenhaus keine Küche hat und auch das Geld dafür fehlt. Andererseits können die Patienten nicht aufstehen, um sich was zu kaufen, weil sie zu kraftlos sind. Oftmals kollabieren die Menschen dann vor Hunger. Die Frauen können dort kostenlos entbinden, darum ist der Zuspruch so groß. Ein Team aus Kubanischen Ärzten und Krankenschwestern betreut die Patienten. Des weiteren gibt es eine Aidsstation und ambulante Behandlungsräume, vor denen die Menschen stundenlang sitzen und warten. Wenn wir dann mit unseren 100 Portionen und kalten Getränken, für viele wie aus dem Nichts, ankommen, kann man die Überraschung in den Gesichtern sehen. Denn wie soll ein Mensch, der gesund werden will und Medikamente einnimmt, oder eine Frau, die stillen will, zu Kräften kommen, wenn sie nicht genug zu essen hat? Jede Portion hilft ein Stück weiter!

 

 

Wir suchen natürlich für unser Projekt "Operation feed the People" freundliche Unterstützung auch aus Europa. Ein Essen kostet 60 Dalasis, was umgerechnet ca. 1,70 Euro sind. Mit jedem Euro, den wir dafür bekommen, ist wieder einer frischgebackenen Mutter oder einem kranken Menschen geholfen, die schwierige Zeit zu überstehen und schneller wieder auf die Beine zu kommen.

 

 

im Hospital in Bundum teilen sich viele Patienten die Betten

 

 

stundenlang warten die Leute in den Gängen,
bevor sie behandelt werden

 

 

Heinz verteilt zusammen mit dem Leiter des Krankenhauses
die Mahlzeiten

 

 

der Bus der "Puffbohnen" aus der Novemberrallye 2008
leistet uns bei der täglichen Armenspeisung große Hilfe.
Mustapha und Sera beim Getränkeverteilen.
Dabei ist die Brauerei JulBrew unser freundlicher Sponsor
für Softdrinks.

 

 

Freitags gehen wir dann wieder vor die Moschee
und verteilen dort unser Essen

 

 

 

 

 


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